Times are changing

old school

Times are changing – die Zeiten ändern sich. Und wie! Man hat das Gefühl, dass sich die Räder immer schneller drehen, oder? Speziell in meiner Branche, der Videoproduktion – oder generell der Werbe- und Marketingszene  – ist das das Tempo der Veränderung gefühlt extrem hoch. Das liegt zum einen an der sich ständig weiterentwickelnden Technik, zum anderen an den ja immer noch jungen Social Media Plattformen, die sich selbst auch noch irre schnell verändern. Ich hatte ja in diesem und in diesem Artikel schon mal ein bisschen erzählt, wie meine Arbeit beispielsweise noch VOR YouTube aussah.

Manchmal komme ich mir vor wie ein alter Opa, der vom Krieg erzählt – und manchmal wie ein neugieriges Kind, das ständig neue Spiele spielen darf. Verwirrend und aufregend zugleich.

So auch neulich beim Genfer Autosalon, bei dem wir wieder für das spanische SEAT Headquarter vor Ort waren. Die Deutschland-Zentrale des Autoherstellers legt ja schon seit Jahren großen Wert auf Social Media, aber in Genf gab es dann auch für mich ganz neue Aufgaben. Denn neben dem Messefilm (Jetzt gerade in der Postproduktion. Coming soon!) sollte ich auf Wunsch der zuständigen spanischen Werbeagentur auch kleine Clips für die diversen Social-Media-Kanäle erstellen. Mit dem iPhone gedreht. Wie sich die Zeiten ändern.

Und so findet man jetzt beispielsweise auch Boomerangs von mir auf der offiziellen Facebook-Seite von SEAT und auf dem Instagram Account sowie den „Instagram Stories“.

One of a kind leaflets. Grab yours before it’s too late! #SEATgeneva #StartMoving

Ein Beitrag geteilt von SEAT (@seat_official) am

Auch Twitter wird selbstverständlich nicht vergessen. Darüber hinaus wird auch mit neuen, kleinen Ideen experimentiert. So haben Kollegen von mir haben ganz simple, einminütige Clips für Twitter & Co. erstellt, die jeweils nur ein Produktfeature demonstrieren. Die habe ich Euch unten ebenfalls verlinkt.

 

Crazy. Das mag ja alles noch etwas einfach und lustig wirken, aber man muss dagegen halten, dass wir auf diese Weise in nur zwei Produktionstagen ziemlich viel Output generiert haben, der jetzt vermutlich nach und nach von den Spaniern rausgefeuert wird. Die Messe geht ja noch bis zum 19. März.

Ganz ehrlich: Hätte man mir vor einem Jahr gesagt, dass ich mal Geld für „Boomerangs“ bekomme, hätte ich ihn ausgelacht. Heute mache ich aber mir Gedanken, wie man diese Tools auch anders einsetzen kann, als „nur“ für Mini-Videos. Da steckt vielleicht noch mehr drin.

Times are changing. Fast.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>