Wer billig kauft… Part III

Ein kurzer Sprung zurück, der Freitag vor zwei Wochen: Ich sitze im Zuschauerraum eines Saals in einem Amtsgericht in Schleswig-Holstein. Nun kommt es also tatsächlich zum Prozess, zum Finale dieses großen Streits um einen kleinen Imagefilm, für den ich maßgeblich mitverantwortlich war – also für den Streit, nicht für den Film. Diesen Showdown konnte ich mir nach der ganzen Vorgeschichte (hier Teil 1 und Teil 2 lesen!) nicht entgehen lassen.

Kleiner Einschub: Es wird vermutlich ein längerer Text, aber ich schwöre, dass er sich bis zur letzten Zeile zu lesen lohnt. Lange habe ich nachgedacht, wie ich das im Gericht Erlebte hier erzähle, ohne dass es zu konfus wird und Ihr die ganze Absurdität nachvollziehen könnt. Vermutlich ist es nicht verkehrt, wenn Ihr ein Bild von den Personen in Euerm Kopf habt, wenn ich berichte, was da passiert ist. Deshalb mal zunächst eine kurze Beschreibung aller Protagonisten, die bei dem Prozess mitwirkten.

DER KLÄGER

Die Hauptrolle hat der Produzent des Films, circa Ende 40, vielleicht auch schon in den 50ern, volle Frisur, aber komplett weißgraue Haare. Relativ groß, ganz schlaksig. Er ist hauptsächlich Drohnenpilot, Typ „Bastler-Freak“. So einer, der sich zu Hause in sein Kämmerchen einschließt und stundenlang an seinen selbstgebauten Drohnen rumschraubt. Keine Präsenz, keine Ausstrahlung. Social skills: Nicht wirklich vorhanden. Jedenfalls, was ich so erlebte (Komme ich am Ende noch zu!). Wie mir später berichtet wird, war er und sein Anhang vor Prozessbeginn voller Überzeugung, das ganze Ding locker zu gewinnen – was in Anbetracht der zwei negativen Gutachten ziemlich bescheuert optimistisch ist.

DIE ANWÄLTIN

In einer weiteren Hauptrolle: Die Rechtsanwältin des Klägers. Eine kleine Frau mit Brille, lange blonde Haare, langweilige Frisur. Ich schätze sie auf Ende 30, Anfang 40. Typ „graues Mäuschen“. „Trutschig“, sagt man bei uns im Norden. War vermutlich früher die Streberin der Klasse, von der man immer gut die Hausaufgaben in der großen Pause abschreiben konnte, die aber nie richtige Freunde hatte. Absolut wichtig noch zu wissen: Wie mir Google verriet, ist ihr Fachgebiet eigentlich Agrarrecht und Landwirtschaftsrecht. So hält sie bspw. Seminare über Bauernhof-Generationsübergaben und sowas.

Ja, genau so wie Ihr jetzt vermutlich gerade habe ich auch geguckt.

DER FREUND

In einer Nebenrolle tritt noch ein Freund des Klägers auf, den er – wie ich hörte – als seinen „persönlichen Experten“ bezeichnete. Großer, stämmiger Typ mit Plauze, schon älter, schätzungsweise über 60, weiße Haare. Wenn man den Herrn googelt, erfährt man, dass er offenbar Geschäftsführer einer Filmproduktionsfirma ist. Die Website dieser Firma ist allerdings quasi nicht existent. Lauter Error-Seiten ohne Inhalte, keine Referenzen, keine Beispielfilme. Googelt man ein bisschen weiter, stößt man auf so ein typisches Promo-Video von einer semi-professionellen Tribute-Cover-Band, fürchterlich billig zusammengekloppt, das er offenbar verbrochen hat. Ich sag mal so: Wenn DAS sein Experte ist, dann: Oha. Dieser Herr nahm aber, genau wie ich, im Zuschauerraum Platz, war also nicht Teil des Prozesses.

Was man noch wissen sollte: Laut Google kommen alle drei aus dem selben Kaff Dorf (rund 5.000 Einwohner). Vielleicht kennen sie sich also schon seit der Schulzeit. Oder aus dem örtlichen Schützenverein. Würde jedenfalls einiges erklären.

DER ANWALT

Der Geschäftsführer der Beklagten – also das Unternehmen, für das meine Kontaktperson arbeitet – ließ sich durch seinen Anwalt vertreten. Und der ist Typ „alter Haudegen“, Ende 50, durch nichts von seiner Linie abzubringen, oft etwas schroff, sehr bestimmt, dabei teils arrogant und schnöselig. Aber irgendwie stelle ich mir so einen guten Anwalt vor.

DER RICHTER

Der Richter ist schätzungsweise Anfang 40. Schmaler Typ, schmales Gesicht, junge Ausstrahlung, sehr sympathisch, sehr freundlich. So ein ganz Lieber, der vermutlich bei jedem Prozess den Streitparteien gern sagen würde: „Kommt, jetzt geben wir uns die Hand und dann vertragen wir uns wieder alle.“ Er hat diesen Fall von einem Kollegen übernommen, war also nicht von Anfang damit betraut und musste sich vorher durch die Akten wühlen.

DER GUTACHTER

Der Sachverständige, der die zwei Gutachten erstellt hatte, ist einer von drei geladenen Zeugen. Ende 50 oder Ü60, stämmige, große, aber vertrauenserweckende Erscheinung. Könnte auch vom Look her die Rolle des Meister Eder in einem Pumuckl-Remake spielen. Eher ein ruhiger Typ, der nicht viele Worte macht, aber genau weiß, was er sagt und tut. Lässt sich nicht aus der Ruhe bringen. Abgeklärt und professionell.

DIE ZEUGEN

Als Zeugen waren von der Klägerseite außerdem noch mein Kunde und ein Kollege von ihm geladen. Der Kollege hatte den Auftrag damals erteilt, meine Kontaktperson später als Ansprechpartner für den Abbruch des Projekts gesorgt – unter gewisser Mithilfe von mir. (*hüstel*)

UND DANN: DER PROZESS

Ich selbst lümmel mich in die letzte von drei Zuschauersitzreihen ganz in die Ecke. Der Freund des Klägers nimmt in der ersten Reihe Platz. Mittig, fast genau hinter dem Zeugenstuhl und somit genau im Blickfeld des Richters. Wir sind die einzigen beiden Zuschauer im Saal. Die Zeugen müssen draußen warten. Nach einer kurzen Begrüßung und Einleitung durch den Richter, motzt „unser“ Anwalt direkt los: „Ich weiß gar nicht, warum wir hier überhaupt sitzen! Das Gutachten besagt doch klar, dass der Film nicht in Ordnung ist. Warum sitzen wir hier?“ Sehr gut, direkt Konfro! Warum kann man beim Amtsgericht eigentlich kein Popcorn kaufen?

Auftritt des Sachverständigen. Er erklärt noch einmal mündlich, was in seinen Gutachten auf 10-12 Seiten ausführlich steht, warum er den Film für fehlerhaft hält und wie er zu seinem Ergebnis gekommen ist. Nicht laut, aber doch deutlich im Saal vernehmbar, hört man, wie sich der Freund des Klägers jedes Mal empört, wenn der Gutachter die mangelnde Qualität des Films beschreibt: „Ach, das ist doch überhaupt nicht wichtig… das ist doch pillepalle… Ach, komm, jetzt hör doch auf…!“ Seinen Unmut unterstützt er immer wieder durch weites Fuchteln mit den Armen, häufig gefolgt von einem finalem Schlag mit der flachen Hand auf die Stirn. Experte!

Aber es ist eben nicht pillepalle, was der Gutachter sagt.

Er erläutert das professionelle Messverfahren, das er angewendet hat. Problem: Video-Laien verstehen das nicht wirklich – wie Landwirtschaftsrechtsanwälte zum Beispiel. Und so folgen von der Klägerseite sehr absurde Fragen.

DIE EINGEBUNG

Beispielsweise fragt die Anwältin, auf was für einem Monitor der Sachverständige den Film denn untersucht hat. Nach seiner Antwort, dass dafür ein professioneller Referenzmonitor zum Einsatz kam, führt die Anwältin an, dass der Film ja aber nur fürs Internet produziert wurde und dass ja kein Normalverbraucher solch einen Profi-Bildschirm zu Hause stehen hätte. Ich spüre ein leichtes Zucken im Auge. Der Gutachter erklärt ihr dann, dass natürlich kein Mensch privat so einen Monitor besitzt, aber er ja im Falle eines Gutachten zu einem objektiven Ergebnis kommen muss, weil ja jeder Bildschirm Farben etwas anders darstellt, schon allein , weil jeder seinen Monitor auch noch individuell eingestellt hat. Und deshalb nutzt man eben einen Referenzmonitor.

Und dann hat die Anwältin plötzlich eine sensationelle Eingebung: „Wenn man den Film also auf einem Bildschirm ansieht, der andere Farbeinstellungen hat – dann würde er also gegebenenfalls sogar farblich korrekt aussehen?“ Genial! Frau Agrar-Juristin sagt also quasi, dass man den Film ja ohne Probleme einsetzen könne. Die Betrachter müssten dann eben nur die Farb- und Wärme-Einstellungen an ihrem jeweiligen Display so verändern, dass der Film eben nicht mehr blaustichig aussieht! It’s so easy! Warum sind wir da nicht selbst drauf gekommen? So viel Dummheit in einer so kleinen Person ist fast schon wieder niedlich – wenn sie nicht ausgebildete Anwältin wäre.

Es ist längst nicht das einzige Mal, dass ich mich wundere, wie diese Frau ihren Job macht. Nun muss ich zugeben: Mein Jura-Know-how habe ich nahezu ausschließlich aus Film und Fernsehen. Dort wird es immer so dargestellt, dass der ein Anwalt den Zeugen heftig in die Mangel nimmt und sobald nur eine kleine Ungenauigkeit aus dessen Mund kommt, dreht der Anwalt den Spieß sofort um und verwendet diese Aussage zu Gunsten seines Mandanten. So geht Anwalt sein! X-mal im Kino so gesehen!

Das läuft hier aber so’n ganz klein büsch’n anders.

Zwar stellt die Anwältin dem Sachverständigen auch einige „interessante“ (aka „sinnlose“) Fragen, die meistens mit den Worten „Nur, dass ich das richtig verstehe…“ beginnen. Nach seinen Antworten erwarte ich dann jedes Mal von ihr scharfsinniges Grübeln, bissiges Nachbohren, Druck aufbauen durch feingeschliffene Rhetorik…

Aber nein. Unsere Mrs. Toughness sagt einfach: „Ach so. Nee gut, dann hab‘ ich das jetzt auch verstanden. Alles klar.“ So spielt sich das tatsächlich mehrfach ab. Ein leicht unterwürfiges „Peace!“ hat da für meinen Geschmack immer noch hinten dran gefehlt. Ganz im Ernst: Ich habe den kompletten Prozess über nicht verstanden, was eigentlich ihre Punkte waren, an denen sie ansetzen will. Strategie gleich null. Wäre das ein Fußballspiel, würde der Reporter davon sprechen, dass eine Mannschaft sich zwar nett den Ball zupassen kann, aber keinerlei Raumgewinn erzielt.

Nach dieser ersten Zeugenvernehmung fragt der Richter noch einmal in Richtung  der beiden Parteien, ob denn noch Interesse an einem Vergleich bestünde. Die Verteidigerin sagt: „Das liegt ja nicht an uns…“, und spielt den Ball mit einer Handgeste dem Anwalt der Gegenseite rüber. Diesen Move habe ich ebenfalls absolut NULL verstanden. Also: Es gab vorher zwei Vergleichsangebote, die nur ein paar hundert Euro vom geforderten Preis abwichen. Beide wurden vom Produzenten abgelehnt! Jetzt waren mittlerweile rund 10.000 Euro an Kosten entstanden, sprich: Beide Parteien hätten rund 5.000 Euro tragen müssen, was für den Kläger immer noch ein immenses Minusgeschäft bedeutet hätte! JETZT einen Vergleich anzunehmen, konnte doch nicht das Ziel von der Anwältin sein. Oder kürzer gefragt: Hä?!

Der Anwalt wischt den Vergleichsvorschlag vom Tisch und fasst den bisherigen Stand auf seine schroffe Art zusammen: „Der Film ist blau. Blau war nicht beauftragt. Fertig.“

Tja. Besser kann man das in der Tat nicht auf den Punkt bringen.

DER MOMENT, IN DEM ICH MEINE KLAPPE NICHT MEHR HALTEN KANN…

Mittlerweile sieht der Kläger auch nicht mehr ganz so zuversichtlich aus. Er wirkt sichtlich geknickt. Im Rahmen einer kleinen Diskussion geht es dann nochmal um den Preis des Films. Der Gutachter bemängelte neben dem Blaustich nämlich auch ein fehlerhaftes Ruckeln im Clip. Nach Überprüfung der Video-Rohdateien stellte er fest, dass die Bildraten der zwei verwendeten Kameras unterschiedlich waren. Er führte aber auch aus, dass das für ein professionelles Schnitt-Programm eigentlich kein Problem darstellt, weshalb er davon ausgeht, dass eine minderwertige Schnitt-Software in der Nachbearbeitung des Videos zum Einsatz kam.

Plötzlich richtet sich der Kläger nochmal auf und poltert los, dass DAS selbstverständlich auch dem niedrigen Preis geschuldet sei! Wenn nämlich der Auftraggeber das ebenfalls angebotene teuere Leistungspaket (ich glaube, das lag bei rund 3.000 Euro) akzeptiert hätte, wäre laut seiner Aussage auch besseres Equipment zum Einsatz gekommen und man hätte das Problem gar nicht gehabt. So!

Und das ist der Moment, in dem ich meine Klappe absolut nicht mehr halten kann. „Was für ein unfassbarer Quatsch…“, entfuhr es mir so – na ja, sagen wir mal: mittellaut.

Denn: Es war ja kein technischer Fehler des Equipments, sondern schlichtweg eine falsche und unprofessionelle Handhabung von Kamera und Software durch die Anwender. Und diesen Murks hätten sie ja an einer 20.000 Euro-Kamera genauso gemacht. Außerdem schneidet kein Videoproduzent der Welt mit einer Billig-Software, weil Kunde A weniger bezahlt als Kunde B. Warum nicht? Weil man die professionelle Software ja eh hat – und gerade dieses Profi-Tool ein schnelles und effizientes Arbeiten ermöglicht. Man wäre also schön blöd, für Discount-Kunden Programme zu verwenden, die beispielsweise langsamer rechnen. Das macht den angebotenen Dumping-Preis ja noch noch unlukrativer für den Produzenten. Also noch einmal: „Was für ein unfassbarer Quatsch…“

„WER SIND SIE?!“ schreit mich der Kläger plötzlich quer durch den Saal an. „WAS MACHEN SIE HIER?! SAGEN SIE IHREN NAMEN! WER SIND SIE?!“

Hallo. Ich bin der Typ im Hintergrund, der dafür gesorgt hat, dass du hier gerade abknickst, mein Lieber.

Das habe ich natürlich nur gedacht und nicht gesagt. Trotzdem ermahnt mich der Richter freundlich, dass ich hier nur Öffentlichkeit wäre und nichts zum Prozess beitragen dürfe. Vorsichtshalber schnappe ich mir kurz darauf meine Jacke und verlasse vor einem Rauswurf lieber selbst den Saal, damit ich nicht noch das Urteil gefährde. Denn ich weiß: Wenn noch mehr solch absurde Sachen hier vorgetragen werden, flippe ich aus.

DAS URTEIL

Ich sitze noch nicht mal fünf Minuten in meinem Auto, da klingelt mein Telefon. Mein Kunde ist dran und berichtet, dass der Prozess bereits beendet sei. Sie wurden als Zeugen gar nicht mehr reingerufen. Was ist nun passiert? Kurz nach meinem Weggang muss wohl die Anwältin den Richter um eine kurze Unterbrechung zwecks Beratung mit ihrem Mandanten gebeten haben. Sie sind dann gemeinsam raus auf den Gang und dort hat sie dem Produzenten empfohlen, seine Klage zurückzuziehen – was dieser dann widerwillig im Anschluss auch direkt tat.

Ich kann es nicht fassen: Dafür dieser ganze Aufriss?! Für diesen sinnlosen Prozess mit einer Anwältin ohne wirkliche Idee und Strategie, wie man diesen Rechtsstreit gewinnen könnte? Mit geladenen Zeugen, die man dann gar nicht erst anhört…? Wahnsinn. Selbst ich hätte 2-3 Ansatzpunkte im Kopf gehabt, bei denen es in meinen Augen nochmal hätte eng werden können, wenn man sie entsprechend bearbeitet. Warum hat sie ihrem Mandanten dann nicht gleich vom Prozess ab- und zur Annahme eines Vergleichs geraten?

AUF DER SUCHE NACH DEM SÜNDENBOCK

Der Knaller kam dann noch ganz zum Schluss. Meine Kontaktperson, eine Frau, und der Kollege mussten beim Verlassen des Amtsgericht am Kläger vorbei, der wohl noch bedröppelt mit seiner Anwältin und dem Freund am Ausgang stand. Und da schlug offenbar der ganze Frust zu, denn er bepöbelte beim Vorbeigehen meine Kundin lauthals: „Und das ist die Täterin! Mit Frau XY hat es angefangen! Frau XY ist für all das verantwortlich…!“

Das passt ins Bild. Klar hat er Frust. Peinlich aber, dass er diesen gegenüber einer Frau so öffentlich äußern muss. Noch peinlicher, weil es ja nicht ihre Entscheidung war, die Rechnung nicht zu bezahlen, sondern die von ihrem Boss. Vielleicht hätte der Mann auf der Suche nach einem Sündenbock mal eher bei sich selbst nachschauen sollen. Denn so viele falsche Entscheidungen innerhalb eines Projekts muss man ja erstmal hinkriegen. Konsequent immer falsch abgebogen. Hier der Schnelldurchlauf:

Viel zu günstiges Angebot; Zusammenarbeit mit einem unprofessionellen Cutter/Creative Director; keine Korrektur des Fehlers wegen Unvermögen und Bockigkeit; mehrmaliges Ausschlagen eines Vergleichsangebots; Entscheidung für eine Anwältin ohne Medienkenntnisse; Bestätigung durch einen zweifelhaften Experten; Zustimmung eines Gutachten; Anzweifeln des selbigen, Gang vor Gericht trotz negativer Ergebnisse… Herrje. Ich komme aus dem Kopfschütteln gar nicht mehr heraus.

Aber ich will mich gar nicht beschweren. Wirklich eine gute Show, hat sich gelohnt. Nur eben schade, dass es kein Popcorn gab.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.